Jul 29

Blippr ist wieder ein neuer Dienst. Dort kann man im Stil von Twitter mit max. 160 Zeichen Bewertungen für Filme, Musik, Bücher etc. abgeben. Außerdem kann man per Smiley noch zwischen 4 Stufen auswählen, ob man die Sache mag oder nicht. Nicht extrem innovativ, aber doch praktisch wie ich finde. Ganze Romane an Rezensionen mögen ja ihre Berechtigung haben, aber in der Kürze liegt doch meist die Würze.

May 16

Das war die next08. Meine erste next und ich muss sagen, es war wirklich toll.
Es war zwar leider keine Revolution dabei, keine weltbewegenden Neuigkeiten

Aber die Möglichkeit des Networkings war echt spitze. Ich habe so viele neue Leute getroffen und Einsichten gewonnen und heraus gefunden, dass es doch noch ein paar Twitter-Nutzer in Deutschland gibt.
Und die Organisation der next war natürlich auch super. Man wurde ständig verköstigt, von morgens bis abends und auch in ausreichender Menge und die Stände waren auch etwas aufgeteilt, so dass man zwar doch noch etwas Schlange stehen musste, aber weniger lang als auf manch anderer Veranstaltung.
Und endlich habe ich auch mal Lukasz Gadowski persönlich getroffen. So langsam kenne ich alle wichtigen Leute in der deutschen Szene :)

Was mir etwas gefehlt hat, wären mir Veranstaltungen zu mobilen Geräten gewesen, da ich denke, dass sich da dieses Jahr schon einiges tun wird. So war die next08 halt doch mehr ein Spiegelbild der Gegenwart, Zukunftsblicke gab es auch vereinzelt, aber der Fokus lag mehr darauf, was jeder gerade macht. Wie Lukasz auch meinte, kann man das aber auch zum Vorteil nutzen. Nachdem in Deutschland immer alle hinterher sind, aber am Schluss doch das selbe wollen, kann man relativ unkreativ Dinge nachmachen und super in Deutschland Geld daraus ziehen. Man muss nur schnell genug nachmachen.

Und schließlich ist mir gestern auch aufgefallen, wie das Networking in München noch ausbaufähig ist. Es gibt zwar hin und wieder mal unregelmäßige Treffen, das ist ein Anfang, aber so ein regelmäßiges, offenes Treffen fehlt noch. Das müssen wir ändern.

May 14

So, wir sind im Hotel in Hamburg. Wundervolles Hotel.

Die Fahrt mit dem City Night Line war etwas wenig schlafreich, aber irgendwie ging’s dann doch. Aber die Fahrplan-Auskunft des HVV ist dann doch nicht ganz verbesserungsbedürftig, nachdem sie nicht immer ganz korrekte Ergebnisse liefert..

Es ist erstaunlich, wie viele Facebook-Apps es bereits gibt. (Ca. 24.000.) Und es scheint auch ziemlich viel in Deutschland los zu sein. Natürlich haben wir auch wieder die üblichen Verdächtigen von amiando und noch ein paar aus der Münchner Online-Szene getroffen.

Fotos kommen vereinzelt direkt in mein Picasa-Profil, wenn ich Lust habe sie hochzuladen.

May 5

Florian hat mich gebeten, auch auf diese Aktion aufmerksam zu machen.

Wie der Name jedem mit installierten Französisch-Extensions sofort verrät, geht es darum, alte Brillen zu sammeln anstatt sie einfach wegzuwerfen, um sie dann in Entwicklungsländer und offensichtlich auch in ärmere Teile Europas (Frankreich? o.O) zu verschicken.

Laut der Seite entspricht in manchen Regionen eine Brille dem Wert von 6 – 8 Monatsgehältern, was ich doch ziemlich heftig finde. Wobei Brillen sicherlich nicht das einzige sind, was dort sehr teuer ist und hier fast nichts mehr wert. Ich denke mir, es müsste doch einen Weg geben, wie man effizient und in großem Maßstab solche gebrauchten Nichts-Wert-Produkte koordiniert in Entwicklungsländer verfrachten kann.

Quasi ein Spende-Social-Network. Nachdem ich gleich mal gesucht habe, bin ich auf change.org gestoßen. Gleich der Satz auf der ersten Seite “What Do You Want to Change in the World?” gefällt mir :)

Aber zurück zum Thema: Wer also über eine Brille verfügt (ich zum Glück nicht :) ) und sie nicht mehr braucht: Da kann man noch jemandem damit helfen!

Muss mal meine Eltern auf die Aktion aufmerksam machen, die haben da sicher auch noch was herumliegen…

Mar 26

Heute hat der Verkauf der Tickets fürs StartupWeekend begonnen. Ich habe mir natürlich gleich eins von den “Visionary Special”-Tickets gesichert. Gefällt mir, der Titel. Visionär zu sein ist cool, auch wenn man natürlich durch das Ticket keiner wird, ich finde es gut, dass durch solche Kleinigkeit darauf hingewiesen wird, dass “the vision thing” (TM) meistens viel wichtiger als eine Menge anderer Dinge ist.

Begonnen hat das ganze aber gleich mal mit einer Panne: Die Anbindung von mixxt an den amiando-Ticketshop hat nicht richtig funktioniert.  Zuerst war überhaupt keine Anbindung vorhanden, dann ging es zwar, aber nur wenn den Standardweg geht (den ich zufällig auch genommen habe): Bei mixxt gleich zusagen, dass man kommt und dann gleich bei amiando das Ticket bestellen. Wer zwischendurch mal irgendwo auf Abbrechen oder so klickt, brachte das System durcheinander. Offensichtlich war die Anbindung bei mixxt noch nicht so richtig implementiert und niemand hat das vorher gemerkt… aber ok, so ist das Leben ;) Außer der ersten Version der Matrix ist ja bekanntlich nichts perfekt.

Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt und freue mich unheimlich über das kommende StartupWeekend. Ich denke, dass es sicher eine tolle Sache werden wird und ich dabei wieder viel lernen werde. “A landmark event”?

Eine andere Sache, die ja heute wieder durch die Medien ging, ist weniger erfreulich: Lidl ist offensichtlich mindestens so viel Stasi, wie immer behauptet wurde. Dabei stellt sich mir schon aus technischer Sicht eine Frage: Warum gibt es zum Beispiel überhaupt noch Kassierer? Weil es dann mehr Arbeitsplätze gibt? Wenn man endlich alles mit RFIDs ausstatten würde, bräuchte man keine Kassierer(innen) mehr und die Gefahr, dass diese so behandelt werden, wie bei Lidl bestünde erst gar nicht.

Und die andere Sache, die ich nicht verstehe, ist, warum Lidl die Mitarbeiter so behandelt. Ganz naiv: Sorry, das ist kein Kapitalismus. Das ist blanker Unsinn. Ein richtig kapitalistisches Unternehmen würde seine Mitarbeiter sehr gut behandeln (man nehme sich Google als Vorbild). Kapitalismus bedeutet, dass man so viel Geld wie möglich anhäuft. Man könnte das aber auch so sehen, wie einen Marathon: Wer am Anfang gleich richtig schnell rennt und seinen Körper “ausbeutet”, wer in der Analogie also seine Mitarbeiter ausbeutet, der rennt nicht sehr lange, macht in der Analogie also nicht sehr viel oder nicht sehr lange Geld. Ergo erreicht er keine Gewinnmaximierung, das kann also kein Kapitalismus sein.

Gewinnmaximierung und glückliche Mitarbeiter sind also zwei unmittelbar untrennbare Zielsetzungen. Wenn man zu wenig Geld macht, sind die Mitarbeiter nicht so glücklich, wie als hätten sie ihren eigenen Firmen-Pool und das Umgekehrte sieht man bei Lidl. Welches Unternehmen wirft auch noch nach vielen Jahren noch fette Dividenden an die Aktionäre ab, welches Unternehmen hat dauerhaft Gewinnsteigerungen? Das, bei dem die Mitarbeiter ständig schlecht behandelt werden oder das, wo sie gerne sind und sich wohl fühlen? Ich denke, die Antwort ist klar und eindeutig.

Was Lidl also macht, ist eher das gleichmäßige Verteilen von Elend: Elend für die Mitarbeiter und suboptimale Qualität für den Kunden. (Produkte, Service etc. Ich gehe doch viel lieber in einen Laden, in dem die Mitarbeiter lächeln und sich freuen.) Laut Winston Churchill (“Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.”) handelt es sich also um sozialistisches Unternehmen.

Welch Zufall, dass Lidl dann auch noch mit der Stasi verglichen wird?

Mar 18

Wo sind die Gründer?

Heute war ich wieder beim Munich-Online-Network-Treffen. War mal wieder ganz interessant, aber irgendwie wird es schon etwas langweilig. Zu wenige Gründer. Zu viel Marketing. Nichts gegen die, die sind wichtig. Aber wo bleiben die Leute, die etwas Handfestes und Dinge entwickeln?

Und wo bleiben die Gründer? Es ist ja ganz schön, dort ein paar Leute aus der Szene zu treffen, aber ich will ja auch Leute treffen, von denen ich gründungstechnisch etwas lernen kann. Eigentlich sollte die Veranstaltung ja gerade auch dazu gedacht sein. Insofern würde ich mir wünschen, dass demnächst wieder mehr Gründer anzutreffen sind.

Aber immerhin: Tobias von WhatsYourPlace habe ich wieder getroffen, außerdem Markus Steiner, der grade an einem neuen Unternehmen bastelt, mir aber nicht sagen wollte, an was genau, Andreas Hüsch, der Online-Marketing macht und natürlich war ich wie immer mit Manuel von MyAlikes dort.

Außerdem habe ich wieder einmal etwas gemacht, was ich gerne mache: Den Leuten von Teilaspekten meiner Ideen erzählen und die Reaktionen einsammeln, um ein möglichst präzises Modell von möglichen Auswirkungen und Aspekten der Realisierung und des Marketings frühzeitig einzufangen. Das ist ungefähr so, wie wenn man mit Lego-Bausteinen durch die Gegend wirft und an den Blicken erkennt, was die Leute von dem ganzen Lego-Bauwerk denken würden.  Ich muss das noch verfeinern, aber ich glaube, es kann unglaublich wirkungsvoll sein.

Mar 15

Wie schon vor einiger Zeit erst prophezeit, erfüllt sich immer mehr, was ich befürchtet gehofft hatte: amiando wird förmlich zur Droge :D Wie soll ich davon nur wieder wegkommen?

Heute lief mal eine richtig große “soziale Team-Aktion” an: Wie schon angekündigt, gab es nach nachmittags nach einem sehr interessanten Team-Meeting, wo ich wieder einige hilfreiche Infos Richtung Unternehmensgründung und Finanzierung gekriegt habe, eine Runde “all-you-can-eat-Pizza”. Am Schluss war es dann im Endeffekt eine Pizza für jeden, aber auf jeden Fall eine super Aktion. Das ist einfach perfekt, so motiviert man sein Team!

Und danach haben wir dann noch erst zu 8., dann zum Schluss nur mehr zu 4. Halo (Halo 1!) gezockt. Das war das einzige Spiel, was wir beim Saturn gefunden haben und was auf allen Rechnern lief… mit Onboard-Grafik ^^ In der Küche haben die nicht ganz so harten Zocker sich an der Wii mit Tennis sportlich betätigt.

Und offensichtlich arbeite ich zur Zeit an einem Modul der Seite, das man auch gut präsentieren kann. Natürlich kann ich nicht verraten, wer da wann was von meiner Arbeit zu Gesicht bekommen könnte, aber ich bin zumindest sehr stolz darauf. Hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann :)

Insgesamt also ein wundervoller Tag. Ich kann es kaum fassen. Früher war alles so langweilig, so wenig ein Team, so unprofessionell, so unmotiviert (in der Schule zum Beispiel). Was amiando jetzt ist, ist Teil meiner Vision. “Unbelievable.”

Everything is beautiful.

Feb 9

Vor ein paar Tagen, am Dienstag, habe ich bei T-Home einen Anschluss bestellt. Zuerst war ich bei Alice, die haben aber nicht auf meine Anfrage, wie man denn den bestehenden Vertrag in der alten Wohnung auf den Nachfolger umschreiben kann, geantwortet, also dachte ich mir: Weg von denen, die sind genau so ne Enttäuschung. Außerdem hat das Schalten bei denen zuletzt schon mehr als drei Wochen gedauert und würde beim Umziehen laut Seite wieder so lange dauern.

Vollkommen inakzeptabel im 21. Jahrhundert.

Noch besser war aber T-Home: Heute rufe ich bei ner anderen Hotline von T-Home an (ja, die haben weit mehr als eine) und frage nach dem Auftragsstatus nach. Die stellen fest, dass überhaupt kein Auftrag existiert. Wundervoll.

Na gut, erst geärgert, dann nochmal alles von vorne, man kann ja eh nichts daran ändern und die “Wettbewerber” von der Telekom, die deren Leistungen eigentlich nur weiterverkaufen, sind noch schlimmer. Wie hat einer im Heise-Forum vor einigen Tagen geschrieben… “schlechten Service kriegt man eh überall”.

Nun gut, diesmal habe ich wenigstens einen konkreten Termin genannt gekriegt, an dem mein Anschluss geschaltet werden sollte: nächsten Donnerstag. Das klingt schon mal besser, als die Auskunft von der Dame am Dienstag, die offensichtlich auch noch den Auftrag verschlampt hat.

Wobei ich nicht wirklich glaube, dass der Auftrag verschlampt wurde, Spiegel Online hat mal geschrieben, dass bei der Telekom Tonnen an verschiedenen IT-Systemen existieren. Vermutlich gibt es jetzt tatsächlich zwei Aufträge, mal schauen welche Abteilung von T-Home schneller ist. Zumindest sei es “von der Geschäftsleitung so gewünscht”, dass es mehrere Hotlines und das daraus resultierende Chaos gibt. Außerdem konnte mir die Dame von der Hotline heute nur 50 Euro Gutschrift geben im Gegensatz zu den 70 vom Dienstag. Schließlich bekäme man die 70 Euro Gutschrift ja eigentlich nur dort, wo es stünde, auf der Homepage. Das war so formuliert, als wüsste die Gute nicht einmal etwas von der Aktion, obwohl sie offensichtlich schon seit einiger Zeit und noch einige Zeit geht. Was genau können die überhaupt wirklich vollständig?

Aber gut, “schlechten Service kriegt man eh überall”.

Zur Sicherheit habe ich dann später nochmal bei der Hotline angerufen, damit der Auftrag diesmal nicht wieder verloren gehen möge. Zum Glück konnte mir der Herr an der Hotline diesmal bestätigen, dass der Auftrag existiert und auch schon die zukünftige Festnetz-Rufnummer sagen. Der schien auch insgesamt wirklich Ahnung zu haben und hat mich gleich noch auf das Angebot der Telekom aufmerksam gemacht, bei dem man ein bisschen monatliche Gutschrift bekommt, wenn man Festnetz-, Internet-Anschluss und Mobilfunk-Vertrag bei der Telekom hat. Der Erste, der’s wirklich drauf hatte.

Nun hoffe ich, dass ich wenigstens am Donnerstag dann Modem und geschalteten Anschluss habe und endlich wieder alles funktioniert. Und wie immer zeigt sich: Ruft man bei der Telekom (egal welcher Unternehmensbereich) n Mal an, so bekommt man ≈ n + ceil(ln(3n)) Antworten. Es gilt also Antworten(n) = O(n + ln n), d.h. man bekommt zwar in endlicher Zeit eine ungefähr ausreichende Menge an komplett unterschiedlichen und gegensätzlichen Antworten aus denen man sich dann den Durchschnitt bilden darf, muss aber “exponentiell oft” anrufen, damit man eine statistisch aussagekräftige Menge an Antworten hat. Ich glaube man sollte bei politischen Wahlen in Zukunft einfach nur mehr Telekom-Mitarbeiter befragen, das dürfte auf das gleiche Ergebnis hinauslaufen.

In dem Zusammenhang muss ich auch bekunden, dass ich nicht verstehen kann, worüber sich die Linken eigentlich aufregen: Ich meine, wir haben doch Kommunismus. Man muss auf seine DSL-Anschlüsse wie auf den Trabbi in der DDR warten, man wird häufig von komplett Unwissenden und Inkompetenten bedient, wirklichen Wettbewerb gibt’s auch nicht, dafür ein Staats-Unternehmen, das offensichtlich jeden anstellt und mitfüttert, der zumindest nicht zu dumm zum “hier” schreien ist. In manchen Bereichen geht es einem in Deutschland schon wieder so schlecht wie im Kommunismus, also wo ist das Problem für die linken Heuschrecken?

(Heuschrecken sind diejenigen, die alles auffressen, was ihnen nicht gehört, in der Metapher müssten also die Unternehmer die Bäume sein, die es sich doch glatt erlauben, Arbeitsplätze zu schaffen und für Leistung auch Gehälter zu zahlen, während die Linken die Heuschrecken sind, die auffressen, woran sie nicht gearbeitet haben. In der Natur gründen auch nicht die Schnabeltiere einen Verein zur Abschaffung der Bäume und Unterstützung der Brandrodung, weil die Schnabeltiere zumindest durch Zufall das Richtige tun: Ihren Schnabel halten. Nehmt euch mal daran ein Beispiel… ;) )

Jan 21

Nein, es geht hier nicht um ein Betriebssystem ;) Es geht um meinen nächsten Schritt noch mehr Leute aus der Web-2.0- und Blogger-Szene kennen zu lernen.

Gestern war ich auf dem von Klaus Eck veranstalteten Blogger-Treffen im Hofbräukeller. In angenehmer Atmosphäre und ausgestattet mit einem 18-Euro-Verzehr-Gutschein(!) bot sich eine super Gelegenheit viele Leute kennen zu lernen. Manuel von MyAlikes und ich (wir sind zusammen hin) setzten uns an den nächstbesten Tisch. Mit uns am Tisch saß Markus von der Westen, ein Journalist, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß (und Manuel auch nicht… damn ^^), dafür hatte er schon ein MacBook Air in Händen und hat mich gleich auf eine Idee gebracht, wie die nächste Apple-Innovation genau so schnell zu mir kommt, außerdem Steffi, mit der dann nachher noch ein lustiges Foto entstanden ist (mal schauen, obs irgendwo auftaucht ^^) und nach kurzer Zeit kam auch noch Tobias von Spreadshirt zu uns an den Tisch.

Weil das für mich eine komplett neue Sitation war und anfangs noch nicht so viele da waren, war ich zuerst nicht so kontakt-freudig, wie ich das sonst bin und bin erst einmal eine ganze Weile an dem Tisch geblieben. Dabei sind aber einige interessante Sachen herausgekommen, z. B. Tobias’ Bericht über die erste persönliche Begegnung mit Lukasz Gadowski. Irgendwie musste ich dabei sofort an die Szene aus “Pirates of the Silicon Valley” denken, in der der junge Steve Jobs einen Kandidaten beim Vorstellungsgespräch mittendrin fragt: “Are you a virgin?” (Lukasz hat natürlich ganz etwas anderes gemacht, aber das vom Üblichen Abweichende scheinen irgendwie beide gemein zu haben.)

Nachdem ich mich dann quasi in dieser Umgebung “eingelebt” hatte, wollte ich noch mehr Leute kennen lernen. Vor allem Cem Basman, von dem ich schon wegen des Startup Weekends gelesen hatte. Cem ist ein wirklich netter Mensch. Er wollte mir zwar nicht viel über das nächste Startup Weekend verraten und hatte mir natürlich auch nicht versprechen können, dass ich bei dem nächsten sicher dabei sein würde, aber er hat mir zumindest verraten, wie ich eine gute Chance dazu habe :) Manuel bezeichnete ihn als “die gute Seele”. Das trifft es eigentlich ziemlich gut, er ist wirklich freundlich und hat uns alle möglichen interessanten Sachen erzählt, u.a. über Unternehmensgründungen und dass seiner Meinung nach ein Web-Unternehmen immer an ein “reales” Produkt gekoppelt sein muss, um etwas länger erfolgreich und beständig zu sein. Ideen müssten immer einfach, machbar, aber doch innovativ sein und jeder muss die Idee verstehen könenn. Ich glaube, da hat er sehr recht, auch wenn ich vielleicht seine etwas “radikale” Perspektive bezüglich der Kopplung mit einem “realen” Produkt im Moment nicht so teilen würde. Er scheint auch schon sehr lange in dem Beratungs- und Gründungs-Helfer-Geschäft tätig zu sein. Ich finde es wirklich toll, dass jemand, der das schon an die 30 Jahre macht, sich nicht etwa zur Ruhe setzt, wie das vielleicht manch anderer gemacht hätte, sondern, dass er immer noch “Hebamme” spielt. Jetzt muss er mich nur noch zu seinem nächsten Startup Weekend einladen ^^

Es ging noch weiter. Unser Tisch schien irgendwie so eine Art “Durchlauf-Tisch” zu sein, immer wieder kamen und gingen Leute. Unter anderem dazu kam Elisabeth. Die Macromedia-Studentin bloggt bisher nur über sich selbst… wobei: “nur”? Tue ich das nicht auch irgendwo? ;) Jedenfalls würde sie gerne einen Blog zu einem bestimmten Thema starten. Wir haben dann darüber diskutiert, was sich anbieten würde, insbesondere, da sie ja PR und Kommunikation studiert.

Interessant war auch das Gespräch mit dem Iren Tom Raftery. Er hatte nicht nur das gleiche Handy, wie sich später heraus stellte, sondern fand auch meine neue Geschäftsidee ziemlich interessant. Ursprünglich hatte ich gar nicht vor, jemandem so schnell davon zu erzählen, aber der spontane Entschluss dazu war offensichtlich keine so schlechte Idee :) (Nein, die Idee verrate ich hier jetzt nicht ;) ).

Schließlich kam noch Florian dazu. Eigentlich wollte er gerade gehen. Dann hat er sich doch noch dazu gesetzt und ist ziemlich lange da geblieben ^^. Dabei sind wir auch ins Gespräch über amiando gekommen, wo ich ja dann ab Feburar bin. Er war ziemlich begeistert von amiando und mymuesli. Der Typ, der von mymuesli da war, ist uns aber leider beiden durch die Lappen gegangen.. na ja, man trifft auch die Leute, die man noch nicht getroffen hat, immer zwei Mal, gell? ;)

Und dann war da noch der “Macintosh-Software macht”: Matthias. Wie haben natürlich über das bald heraus kommende iPhone-SDK geredet. Er meint, das würde wieder mal teuer werden. Ich hoffe, es wird nicht so…

Insgesamt also eine wundervolle Veranstaltung. Am Schluss wurden wir zwar mit den Worten “ich würde jetzt gerne nicht nochmal vorbei kommen” rausgeschmissen, weil der Hofbräukeller offensichtlich immer schon um 0 Uhr zu macht (Skandal! im Sperr.. ;) ), aber ich denke, es hat sich wirklich gelohnt und ich freue mich auf das nächste Blogger-Treffen.

Vielen Dank noch mal an Klaus, der das ganze organisiert und für gutes Sponsoring gesorgt hat!

Dec 24

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten. Ob es besinnlich angeht, ob ihr Christen seid oder nicht: Lasst euch mal wieder gut gehen und erholt euch von der ein oder anderen Strapaze der letzten Zeit :)

Bei MyAlikes, über die ich ja in meinem letzten Blog-Eintrag berichtet habe, gibt es inzwischen auch das angekündigte Weihnachtsgeschenk: Jeder, der sich diese Tage anmeldet, darf bei dem Preview der Seite mitmachen. Also auf geht’s zur Anmeldung!

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